Die Schnupperstunde…

Nachdem ich also Blut geleckt hatte, kam die “Schnupperstunde”.

Ähnlich wie zu den guten alten Schulzeiten (auch schon über zwanzig Jahre her) ist ein “Stunde” keine echte Stunde. Wenn ichs so bedenke, war an der Uni eine “Stunde” auch nicht echt. Aber egal. 50 Minuten halt.

Der nächste Golfplatz wurde angesteuert (läppische 40 Minuten Fahrt), dann erstmal recht planlos herumgelaufen, Schildern gefolgt und am Ende den sogenannten “Pro-Shop” gefunden.

Bis jetzt ist mir noch unklar, warum der so heißt. Denn der “Pro” (wie gesagt, ich bin nicht ganz doof) dürfte dort nun eher nicht zu finden sein. Sondern eher ein Verkäufer. Egal, jedenfalls hat man mir da gesagt, wo ich hin mußte.

Auch nicht weiter kompliziert. Die “Driving Range”. Wo auch sonst? Erstmal Ball treffen, dann weiter gucken.

Einfache Erklärungen, vielleicht etwas “einstudierte” Witze des “Pros” (offenbar hat jeder Golfclub davon mindestens einen) und los gings mit den Worten “jetzt müsst ihr erstmal leiden….”

Eine Gruppe von fünf Leutchen, dem Anschein nach genauso planlos unerfahren wie ich und druf auf die Bälle. Kugeln. Pille. Wasauchimmer.

Jedenfalls war der “Pro” recht froh, daß wir alle Rechtshänder waren. Offenbar und logischerweise wird es etwas eng, wenn viele Linkshänder dabei sind.

Warum auch immer, jedenfalls flog das weisse Dings diesmal nicht ganz so weit nach rechts. Und eine Kurve hatte es auch nur manchmal…

Jedenfalls meistens.

Ich vermute, daß der “Pro” einfach mehr Erfahrung hatte als mein Trauzeuge und mir das ganze etwas anders erklärt hat. Wobei ich nicht sagen kann, was denn nun anders war.

Jedenfalls flog die “Pille” besser. Und ich drosch fröhlich vor mich hin.

Die Warnung des Pros (übrigens Markus Lüker falls das für jemand von Interesse ist), daß der Ball bis zu 89° abweichen kann, war schon wichtig.

Denn die Frau, die neben mir stand, sah sich von zwei Seiten bedroht: Ich mit meiner vielleicht extremen Tendenz nach rechts und der Mann neben ihr mit einer ziemlichen Abweichung nach links kamen ihr schon ganz schön nahe.

Jedenfalls kann man das vielleicht als “Second Blood” bezeichnen, auch wenn die Fortsetzung von “First Blood” anders hieß…

Es machte Spaß! Wenn man diese weiße Pille so richtig trifft (was tatsächlich hin und wieder vorkam) und man recht erstaunt ist, wie weit das Ding fliegen kann, dann hat das was!

Übrigens und zum Schluß: Da ich danach noch ein paar Bälle schlagen wollte, erlebte ich tatsächlich, daß zwei Spieler/Anfänger tatsächlich es schafften, daß sich ihre Bälle in der Luft trafen. Sowas muß Extrapunkte geben!

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